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Wer sie braucht und was sie kann 

Eigene Kommentare

04.03.2018

Mit 66 % - SPD Mitglieder sagen ja zur Groko
Ein Kommentar

 

Einen schönen Sonntag – CDU/CSU und besonders die SPD dürften ihn wohl haben. Wie die Bild-Zeitung als BREAKING NEWS berichtet, ist die Entscheidung der Parteimitglieder gefallen. Sie sagen „JA“ zur Großen Koalition. Damit könnte Angela Merkel schon in 10 Tagen erneut als Bundeskanzlerin wiedergewählt werden!


Na, wie schön! Aber ist auch alles wieder gut? Nein!

 

Es ist keine Frage, das Deutschland eine neue Regierung braucht und, der Weg dahin ist nach der Wahl, seit September 2017 bis heute, ein viel zu langer gewesen. Es bleibt aber die Skepsis, ob was sich da nun zusammengefügt hat, auch wirklich miteinander kann. Immerhin sollen nun drei Parteien miteinander regieren, die im Wahlkampf dieses noch ganz klar abgelehnt und einander mit aller härter bekämpft haben! Zur Glaubwürdigkeit der Politik trägt das nicht bei!

 

Politisch steht Deutschland vor enormen Problemen. Die AfD sitzt als stärkste Kraft der Opposition im Bundestag. Ein Weg richtig mit ihr umzugehen ist noch von niemanden gefunden. Nur einem Punkt sind sich alle einig, noch stärker darf sie nicht werden.

 

Die deutschen Streitkräfte sind in einem so schlechten Zustand wie noch nie. Die Bundeswehr beklagt einen gravierenden Mangel an Personal, Ausrüstung und Fahrzeugen! Seltsam, wenn man bedenkt, dass wir im selben Moment in der Lage sind, Panzer in die Türkei zu entsenden.

 

Außenpolitisch kommt auf die neue Regierung vieles zu:
Wie wird Deutschland mit der eben erwähnten Türkei und ihrem Einmarsch in Syrien umgehen? Wie verhält sich unser Land gegenüber den Kurden? Wohin entwickelt sich das deutsch-russische Verhältnis? Überhaupt: Wer wird eigentlich Außenminister? Wird Sigmar Gabriel im Amt bleiben?

 

Innenpolitisch ist die Lage nicht weniger brisant. Jede der neuen Regierungsparteien deutet den Kompromiss bei der Zuwanderung anders. Wir haben eine Obergrenze meinen die Einen, eine solche wird es nie geben, sagen die Anderen. Wirtschaftlich sind wir ein reiches und blühendes Land, menschlich gehen die ältesten unsere Gesellschaft unter, weil sie von ihrer kleinen Rente nicht mehr leben können.

 

Es wird Zeit, das Deutschland endlich eine neue Regierung bekommt, denn es gibt viel zu tun.

Es muss endlich was passieren! 

25.02.2018

Zur Kritik an der Eislaufkür von Nicole Schott

Die Eiskunstläuferin tanzte zur Musik von "Schindlers Liste" - 

 

Kunst ist wunderbar! Mit Kunst wird das Leben hell und bunt. Ohne Kunst ist es schwarz und dunkel. Kunst zeigt die ganze Vielfalt des Menschen und dessen Kreativität.

 

Kunst ist eine Frage des Geschmackes. Geschmack ist individuell. Kunst kann schön sein oder hässlich, laut oder leise, verführerisch oder provozierend. Kunst richtet einen klaren Appell an uns, nämlich: „Denk nach, über das was du siehst, hörst oder fühlst“.

 

Olympische Spiele haben wenig mit Kunst zu tun! Bei ihnen geht es um Sport, um Leistung und um Ehrgeiz. Nur eine Disziplin macht hier eine Ausnahme: Der Eiskunstlauf. Bei ihm geht es um künstlerische Freiheit, Musik und Tanz.

 

Wenn an Nicole Schott nun dafür kritisiert wird, dass sie sich bei ihrer Kür zu den Klängen von „Schindlers Liste“ bewegte hat, dann ist das ein Eingriff in die künstlerische Freiheit und damit ein absolut falsches Zeichen.

 

Ja, es stimmt! Die Musik von „Schindlers Liste“ erinnert an das Schicksal tausender Juden im Deutschen Reich und es mag auch sein, dass genau diese Titelauswahl einige Menschen verstört, aber genau das ist die Kreativität, die Kunst ausmacht. Sie darf provokant sein, ja sogar frech, unverschämt und vulgär.


Während sich Nicole Schott noch auf dem Eis bewegte, waren einige Kritiker der „schnellen Eingreiftruppe“ schon auf Twitter aktiv, um ihrem Unmut zum Ausdruck zu bringen. Auch das darf sein, denn auch das gehört zur Freiheit des Menschen. Doch, bevor man jemanden kritisiert, sollte man diesen anhören und sich die Dinge, die da passieren, erklären lassen. Vielleicht was ja das Ziel der Sportlerin, mit ihrer Darbietung an die Schrecken der Vergangenheit zu erinnern. Möglicherweise war es auch ihr ganz eigene Art, sich mit dieser auseinanderzusetzen und diese zu verarbeiten.

 

Fakt ist, beim Eiskunstlauf geht es um Kunst und die Kunst ist frei! Das war so, das ist so und das muss auch so bleiben, zumindest so lange, wie sie nicht zu einem Angriff auf andere Menschen genutzt wird. Über Karikaturen religiöser Glaubensführer kann man streiten, über die sinnliche Bewegung zu einer wunderbaren Musik nicht. 

 

21.02.2018

Olympische Kriegsspiele

 

„Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!“ – Einen Kommentar mit einem Zitat aus der Bibel zu beginnen, mag nicht unbedingt journalistisch wertvoll sein, wohl aber menschlich. Es gibt einfach Momente und Situationen, da kann man nicht anders.

 

Heute ist so ein Augenblick.

 

Auf der Internetseite einer großen, deutschen Tageszeitung, an diesem Mittwoch, viele bunte, schöne und hübsche Bilder von den Olympischen Spielen in Südkorea. Fröhliche Menschen, glückliche Sportler, heile Welt. Dazu ein Newsticker der darüber informiert, dass der deutsche Bob soeben „Gold geholt“ hat.

 

Na, wie schön! Herzlichen Glückwunsch!

 

Und sonst? Sonst nichts? Doch! In Syrien werden zur gleichen Zeit Menschen abgeschlachtet. Sie werden massakriert, getötet und ermordet. Anders darf, anders kann und anders will es ich nicht bezeichnen. Wenn es irgendwo auf diesem Planeten einen Ort oder ein Land gibt, was der Hölle gleicht, dann ist es Syrien.

 

Zwischen Eishockey, einem Pisten-Strip und deutschem Gold, eine humane Tragödie. Bitte, verstehen Sie diesen Kommentar nicht falsch. Ich gönne jedem Sportler seine Ehrung und ich freue mich, wenn Sportarten, die man sonst nur selten sieht, auch endlich ihren Weg ins Fernsehen finden. Ich frage mich nur, wo bleibt der Aufschrei? Wo bleibt das Aufstehen und das sich Erheben gegen diesen Krieg?

 

Wenn die Welt Syrien vergisst. Wenn die Welt meint, sie kann das was dort passiert, einfach so akzeptieren und weitermachen wie bisher, dann darf sie sich nicht wundern, wenn es irgendwann Menschen gibt, die gegen diese Welt ankämpfen und dann wird es schwierig, genau sie, Terroristen zu nennen!

21.02.2018

Verteidigungsaufall

 

Stell dir vor, es ist Krieg und die Verteidigung fällt aus, weil haben wir nicht – Was für ein Trauerspiel. Der Jahresbericht des Wehrbeauftragten stellt der Bundeswehr ein schockierend-schlechtes Zeugnis aus. Von 250 Panzern sind nicht mal einmal 100 einsatzbereit. U-Boote, Hubschrauber und Flugzeuge befinden sich in einem nicht viel besseren Zustand. Es gibt zu wenig Personal, zu viele Aufgaben und kaum Ausrüstung. So fehlen aktuell 20.000 Offiziere, Winterbekleidung und Zelte. Ein Desaster.


Doch überraschend kommt all das nicht. Wer sich heute über den Status Quo der deutschen Streitkräfte wundert, der sollte sich einmal fragen, wie wir überhaupt mit unseren Soldaten umgehen. Schenken wir ihnen Respekt, Anerkennung oder Lob? Nein! Wenn sich die Kameraden überhaupt einmal in der Presse wiederfinden, dann weil es Kritik an ihnen hagelt. Was haben wir doch in den letzten Jahren und Monaten alles gehört. Zu sexistisch sei es in der Truppe, zu rechtsradikal, zu chaotisch.


Natürlich muss man solche Missstände bekämpfen und abstellen. Sie dürfen aber nicht dazu führen, dass man einen ganzen Berufszweig demontiert und auf das Abstellgleis stellt. In so unruhigen und unsicheren Zeiten wie heute, braucht unser Land eine starke Truppe.

 

Im Februar 2018 ist die Bundeswehr ein einziger Sanierungsfall. Hier muss die Regierung ganz dringend handeln, denn es ist wirklich das bekannte „Fünf vor Zwölf“ erreicht. Wer auch immer uns in den nächsten Jahren reagiert, es muss sein Ziel sein, die Truppe und das Ansehen unserer Soldaten wieder zu stärken und das gilt ausdrücklich auch für unsere Veteranen, die all zu oft von der Gesellschaft mit sich und ihrem Schicksal allein gelassen werden!

 

Es ist an der Zeit, endlich etwas zu tun! 

Claudia Neumann mit Kopfhörern an ihrem Arbeitsplatz sitzend im Stadion

Gekränkte Männlichkeit
 

Kommentar zu Claudia Neumann (ZDF)


Dass, eine Frau ein Fußballspiel der Männer kommentiert, ist keine Sensation, sondern lange überfällig und mehr als richtig!

Seit Jahren werden Sportveranstaltungen der Frauen wie selbstverständlich von männlichen Journalisten moderiert, warum funktioniert das Ganze nicht auch umgekehrt? Es scheitert an den ewig Gestrigen, die meinen, Fußball und Co. seien natürlich nur eine reine Männerangelegenheit. In den sozialen Netzwerken laufen sie Sturm gegen Claudia Neumann und ihre Berichterstattung des Spieles PSG gegen Real. Zu Unrecht, denn die 53 Jährige hat ein am Mikrofon einen wirklich guten Job gemacht und ist fachlich nicht zu kritisieren. Warum also, muss es immer ein Mann sein, der durch ein solches Match führt?

 

Das ZDF tut gut daran, sich von Kritikern aus vergangenen Tagen, nicht beirren zu lassen. Claudia Neumann hat am Mittwoch bewiesen, dass Fußball sehr wohl auch von einer Frau beurteilt und bewertet werden kann. Übrigens, nicht zum ersten Mal. Auch bei der EM 2016 war sie schon mit von der Partie und auch schon damals meinten einige, die besser geschwiegen hätten, sie müssten sich äußern. Ihnen sei hier und heute klar gesagt: Journalisten und damit auch Kommentatoren werden an ihrer Fachkompetenz und nicht am Geschlecht gemessen.

 

In diesem Sinne, liebe Frau Neumann, von Herzen ein „auf Wiederhören“.

Eigene Reiseberichte

Unterwegs im Schwarwald

Fototour jetzt auf Foto-Giannis online

 

Eine Tour in den Schwarzwald kann aufregend und spannend zugleich sein! Auf meinem Foto-Blog zeige ich aktuell Aufnahmen vom Januar 2018. Sie sind mit der Spiegelreflex bei eisigen Temperaturen entstanden und zeigen ein munteres Treiben in luftiger Höhe. Den Reisebericht zu dieser Tour gibt es demnächst auf dieser Seite. Wer Winterurlaub mag und Schneegebiete liebt, der kommt daran definitiv nicht vorbei. Wer jetzt schon die Fotos sehen mag:

Aus dem journalistischen Blog

 

Journalistische Textsorten

 

Habt ihr schon mal den Begriff der "journalistischen Textsorten" gehört? Nein? Dann wird es Zeit, dass ich euch von ihm erzähle. Was damit gemeint ist und womit ich mich in den letzten Wochen als Journalist im Studium beschäftigt habe, dass erzähle ich heute in meinem Blog. 

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